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Nachdeklaration von Vermögenswerten

Am 1. Januar 2010 ist in der Schweiz das Bundesgesetz über die Vereinfachung der Nachbesteuerung in Erbschaftsfällen und die Einführung der straflosen Selbstanzeige in Kraft getreten. Die darin aufgeführten Neuerungen gelten nicht nur für den Bund, sondern auch für die Kantone. Kommen im Zusammenhang mit einem Erbgang (Todesfall nach dem 31. Dezember 2009) Einkommens- und Vermögensbestandteile zum Vorschein, welche der Erblasser zu seinen Lebzeiten dem Zugriff des Fiskus vorenthalten hat, so hat die Steuerverwaltung grundsätzlich die Möglich­keit, Nachsteuern und Verzugszinsen für die letzten zehn Lebensjahre des Erblassers zu erheben. Bei einer Selbstanzeige verkürzt sich unter bestimm­ten Voraussetzungen diese Nachsteuerfrist auf die drei vor dem Todesjahr abgelaufenen Steuerperioden.

Bisher wurde zudem eine steuerpflichtige Person, die sich selbst wegen Steuerhinterziehung angezeigt hat, mit einer Busse in der Höhe eines Fünftels der von ihr hinterzogenen Steuer bestraft. Neu können natürliche und juristische Personen bei der erstmaligen Selbstanzeige einer Hinterziehung unter bestimmten Voraussetzungen straffrei ausgehen. Einzig die ordentliche Nachsteuer und der Verzugszins werden für die letzten zehn Steuerperioden erhoben. Für den Steuerpflichtigen oder die Erben kann die Selbstanzeige ein gutes Instrument zur Legalisierung von bisher nicht deklarierten Einkommens- und Vermögens­bestand­teilen darstellen.

Wir beraten und unterstützen Sie unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Berechnung der mutmasslichen Nachsteuern und Verzugszinsen
  • Ausarbeiten der Selbstanzeige bzw. der Nachdeklaration
  • Vertretung vor den Steuerbehörden